Die Fichten - Cover (fixcel records)

 

Die Fichten
fixcel 8

Leonhard Huhn, reeds
Stefan Schönegg, upright bass
Dominik Mahnig, drums

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Tracks

1 Negative Elefanten (SOUNDCLIP)
2 Vasall (SOUNDCLIP)
3 Mogelantrieb
4 Mamchur
5 Holznektar (SOUNDCLIP)
6 Als hübest du
7 Päckchen
8 Wustrow
9 Negative Elefanten (live)
10 Holznektar (live)
11 Mamchur (live)

Total time / 44.07

 

All compositions by Leonhard Huhn
Recorded in April 2014
Track 1 – 8 in Cologne by Jonathan Hoffmann
Track 9 – 11 live in Konstanz
Mixed and mastered by Jonathan Hoffmann
Linernotes by Sophie Reyer

 

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Pressebilder

| Website Die Fichten

 

Ausschnitt aus den Liner-Notes von Sophie Reyer

Das Trio des Saxophonisten Leonhard Huhn, der mit Bassist Schönegg und Drummer Mahnig wieder Kind sein will, geht in seinem neuen Album einen eigenwilligen Weg und ihnen zuhören, das ist fast so toll wie auf einem fliegenden Teppich über Fichtenwälder fliegen. Denn Free Jazz und neue Musik fließen da in erfrischenden Grooves ineinander:

Ein Baum ist ein Zauberer. Die Elfen haben sich als Insekten getarnt und verstecken sich zwischen den Blättern der Bäume. Du träumst wohl. Du denkst was du siehst wäre echt. Aber wart bis die Nacht kommt mit ihrem Wellental und alles dunkel macht. Dann kriegen die Farben andere Namen. Dann wird der Tag ausgelacht. Dann sind die Töne Gedichte. Oder. Komm, kicher mal mit.

„Tongedichte“ nennt das Trio unprätentiös seine Kompositionen. Schon die Titel legen die Assoziation des Poetischen nahe. Ob „Negative Elefanten“ durch die Klanglandschaft rollen, „Vasallen“ lallen, ob der „Mogel“ als einziger „Antrieb“ besteht und frech daher rockt oder ob „Holznektar“ geschlürft wird: Literarisch muten die Namen der einzelnen Werke an.

Andere Titel wiederum lassen den inneren Bildern des Zuhörers freien Lauf, ohne zuviel zu verraten: „Als hübest du“ heißt beispielsweise ein Stück. Das Heben hier gestaltet sich, mit Ausnahme einiger bewusst eingesetzter Gickser im Saxophon, recht entspannt, darf sogar auf den Repetitionen eines Einzeltones ausruhen, der mit einem lässigen Jazzsolo umspielt wird.